Amazon Rückgabe-Änderungen

Zum 19.04.2017 hat Amazon eine Rückgaberichtlinien geändert.
Es gelten nun einheitliche Bedingungen unter denen Verkäufer Waren zurücknehmen müssen.

Drittanbieter, die auf Amazon verkaufen, konnten bisher eigene Regeln festlegen, wann sie einen Artikel bei der Retoure zurücknehmen.  Ab sofort stellt Amazon dies ein und einheitlich für alle gelten folgende Regeln:

Möchten Kunden ohne Grund einen Artikel zurücksenden, ist dies innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt des Produkts möglich. Sie erhalten eine Erstattung in Höhe des Verkaufspreises. Übersteigt der Verkaufspreis des Artikels 40 Euro und wird er innerhalb von 14 Tagen eingesendet,  werden außerdem die Rücksendekosten erstattet. Bei Schuhen, Bekleidung und Handtaschen die innerhalb von 30 Tagen eingesendet werden, erhalten die Kunden eine Erstattung der Versandkosten für die Hin- sowie die Rücksendung, unabhängig vom Verkaufspreis. Diese Rücksendungen sind also immer kostenlos. Artikel, die zwischen dem 1. November und dem 31. Dezember versandt werden, können bis zum 31. Januar des folgenden Jahres zurückgesendet werden.

Für Händler, die über das Amazon-FBA-Programm abwickeln ändert sich nichts. Betroffen sind nur solche Anbieter, die Amazon noch nicht zum Verschicken nutzen.

Kunden soll so der Rücksendeprozess erleichtert werden, da es jetzt keinen Unterschied mehr zwischen einzelnen Anbietern gibt.

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„Windows as a Service“ – negativ fürs Windows-Phone

Microsoft setzt bei Windows 10 auf das Modell „Windows as a Service“, d.h. Kunden erhalten neue Versionen automatisch und kostenlos. Was an PCs gut klappt, stellt oft Probleme für Windows Phones dar.

Am nächsten Patchday gibt es nicht nur das letzte Sicherheitsupdate für die erste Windows 10 Fassung, Kunden die ein Windows-Phone besitzen, müssen auch damit rechnen, kein neue Version mehr zu bekommen. Die letzte große Aktualisierung namens Creators Update läuft nur noch auf 13 Telefon-Modellen.

„Windows as a Service“ bedeutet also leider auch, dass Geräte die nicht mehr den Ansprüchen der Entwickler genügen einfach aus den Softwareupdates gestrichen werden.
Der Kunde hat das nachsehen, dem Software-Hersteller bringt es Vorteile:  Er muss nur noch eine überschaubare Zahl von Varianten mit Sicherheitsupdates bedenken.

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Microsoft Patchday April

Im Zuge des Patchday für April schließt Microsoft mehrere Sicherheitslücken.
Zehn der Updates waren als „kritisch“ eingestuft, zwei als „wichtig“.

Wer .NET Framework, Edge, Internet Explorer, Office, Silverlight, Visual Studio for Mac oder Windows in verschiedenen Client- und Server-Versionen benutzt, sollte sicherstellen, dass die kürzlich veröffentlichten Updates auch installiert sind.

Als besonders kritisch galt eine Lücke in Office.  Um die Schwachstelle auszunutzen, muss ein Opfer lediglich ein präpariertes Word-Dokument öffnen; anschließend kann ein Angreifer den Computer übernehmen.  Millionen Spam-Mails mit solchen Dokumenten sind derzeit im Umlauf.

Zudem ist nun zu beachten, dass der Support von Windows Vista ausgelaufen ist. Das Betriebssystem erhält ab sofort keine Sicherheitsupdates mehr.

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Thunderbird 52

Thunderbird springt von der Version 45.8.0 direkt auf die 52. Die gleiche Version, wie Firefox sie derzeit benutzt.

Es gibt einige Neuerungen:
Um die Kompatibilität mit MS Office oder LibreOffice zu verbessern, bettet Thunderbird Bilder ins Bearbeitungsfenster nun als Data-URIs ein. Bilder, die aus dem Internet verlinkt sind, lädt Thunderbird nicht mehr automatisch herunter und hängt sie nicht an die Nachricht an. Der Chat von Thunderbird unterstützt in Version 52 auch Direktnachrichten von Twitter sowie dessen „Gefällt mir“-Funktion.

Nicht mehr unterstützt wird der Yahoo-Messenger. Neu unterstützt wird die SASL-SCRAM-Authentifizierung bei XMPP.

Kalendertermine können in eigene Tabs ausgelagert und auch dort bearbeitet werden.
Dazu muss man in den Einstellungen im Bereich Kalender ein Häkchen bei „Termine und Aufgaben in einem Tab anstatt in einem Dialogfenster bearbeiten“ setzen.

Hinzugekommen ist auch eine Importfunktion für das japanische Mail-Programm Becky! und die Möglichkeit, Nachrichten-Filter zu kopieren.

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Tizen für Samsung-Geräte voll mit Sicherheitslücken

Tizen – das Samsung Open-Source-Betriebssystem ist offenbar voll von Sicherheitslücken.
40 Zero-Day-Lücken wurden vom Sicherheitsforscher Amihai Neiderman von Equus Software entdeckt. D.h.: Rund 30 Millionen Smartphones, Smart TVs und Smartwatches des Herstellers sind potenziell gefährdet.

Viele der Lücken machen Angriffe aus der Ferne möglich. Angreifer können Schadecode ausführen oder im schlimmsten Fall gerät sogar komplett kapern.

Derzeit sind Tizen-Smartphones nur in Indien und Russland im Handel.
Jedoch plant Samsung den Verkauf in weiteren Ländern und will in diesem Jahr 10 Millionen Tizen-Geräte absetzen. Uhren und Smart TVs mit Tizen sind jedoch auch hier schon im Handel und das Betriebssystem soll demnächst auch in smarten Kühlschränken und Waschmaschinen eingesetzt werden.

Samsung wurde bereits vor Monaten auf die Lücken hingewiesen. Eine Antwort steht bisher jedoch aus. Bisher lies Samsung nur verlauten, dass sie mit Neiderman mögliche Lösungen diskutieren.

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Amazon Cash: Amazon-Einkäufe in bar zahlen

Vorerst nur in den USA können Amazonkunden Ihre Einkäufe nun auch bar zahlen.
Das Angebot soll speziell Kunden ohne Kreditkarte ansprechen.

In den USA gehören rund 27% der Menschen zu den s.g. „unbanked“ oder „underbanked Consumers“. Kunden also, die weder über ein Konto noch über eine Kreditkarte verfügen.
Über einen kleinen Umweg können diese Kunden ihre Einkäufe nun bar bezahlen.Es wird ein Barcode vergeben, mit dem sie ihr Amazon-Konto „offline“ in ausgesuchten Geschäften aufladen können. Der Kassierer nimmt das Geld, scannt den Code und das Guthaben ist im Amazonkonto verfügbar. Summen zwischen 15 und 500 Dollar sind möglich. Gebühren fallen keine an.

Der Barcode kann für weitere Aufladungen genutzt werden. Kunden können ihn entweder ausdrucken oder sie nutzen ihr Smartphone mit der Amazon-App oder -Website.

Es gibt derzeit keine Informationen über einen Start in Deutschland.

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QuickSteuer 2017 (für Steuerjahr 2016) ESD-Lizenz #KEY

Die Abgabefrist für die Steuererklärung 2016 läuft am 31.05.2017 ab – erstellen Sie jetzt schnell und einfach ihre Steuerklärung!

QuickSteuer 2017 bietet Ihnen eine einfach Schritt-für-Schritt Führung und zeigt Ihnen nur die Hinweise zu Steuertipps an, die Sie auch betreffen.
Zudem prüft es für Sie ungenutzte Sparmöglichkeiten und bietet Automatische Vergleichsberechnungen bei Wahlrechten.

Alle amtlichen Formulare werden automatisch erstellt und ausgefüllt, die Steuererklärung wird ausgedruckt oder elektronisch via ELSTER an Ihr Finanzamt geschickt und der Antrag auf Lohnsteuerermäßigung 2017 ist vorausgefüllt.

Lexeware ist der Marktführer von kaufmännischer Software. Holen Sie sich mit QuickSteuer 2017 ganz ohne Vorkenntnisse Ihre zu viel gezahlten Steuern zurück!

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Vorsich vor falschen Paypalnachrichten

Derzeit sind wieder gefälschte Paypalnachrichten im Umlauf. Betrügern fordern damit Nutzer auf, ihre Identität zu bestätigen da es angeblich  zu einem unautorisierten Kontozugriff gekommen sei.

Die Mail sieht einer echten Paypalmails täuschend ähnlich – lassen Sie sich daher nicht täuschen!

Das Ziel der Betrüger ist es, die Zugangsdaten der PayPal-Konten zu erhalten.
Klickt man blauen Button „Identität bestätigen“, landet man auf einer ebenfalls nachgebauten PayPal-Webseite. Beim Betreten der Seite warnen gute Virenprogramme bereits vor einem Pishing-Versuch. Werden jetzt die Paypalzugangsdaten eingetippt, landen diese direkt bei den Betrügern.

Aktualisieren Sie ihre Schutzsoftware und prüfen Sie genau, ob die Mails die Sie erhalten, wirklich von Paypal stammen.

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Internetanschlüsse langsamer als versprochen

Der erste Bericht der Bundesnetzagentur „Bericht zur Breitbandmessung“ belegt, dass nach einer deutschlandweiten Breitbandmessung die Spitzenübertragungsraten
oft nichts weiter als leere Versprechungen sind. Kunden erreichen oft nicht die vom Anbieter in Aussucht gestellte Geschwindigkeit.

50% der Nutzer erreichten im Festnetz 60% der vertraglich vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate. Nur 2 Anbieter lagen bei 90%.
Unterschiede gab es nicht nur bei den Anbietern, sondern auch in den Breitbandklassen.

Nur 4% bis 25% erreichten die gebuchte maximale Datenübertragungsrate.
Auch im Mobilbereich sieht es nicht besser aus: Gerade mal 30% der Nutzer erreicht mindestens die Hälfte der maximalen Übertragungsrate. Die oft versprochene hohe LTE-Geschwindigkeit gibt es in der Praxis nur in Ausnahmefällen.

Für den Bericht wurden Messungen zwischen September 2015 und September 2016 mit 106.159 valide Messungen für stationäre Breitbandanschlüsse sowie weitere 53.651 Messungen für Mobilanschlüsse ausgewertet.

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Twitter bald mit Abo-Modell?

Seit Jahren ist der Dienst von Twitter kostenfrei. Geld holt das Unternehmen mit Werbung in die Kassen, jedoch können die Verluste offenbar so nicht verringert werden.
Nun wird über ein Abo-Modell nachgedacht.

Professionelle Nutzer würde dafür mehr Funktionen erhalten – wie z. Bsp. Benachrichtigungen bei aktuellen News und neue Werkzeuge zum Erstellen ihrer Tweets und Analyse ihres Erfolgs. Andere Dienste haben solche Zusatz-Services-Modelle bereits umgesetzt. Twitter bleibt seit 11 Jahren jedoch mit dem Versuch, sich rein über Werbung zu finanzieren, verlustreich. 2016 stieg der Verlust von 90 Millionen Dollar bereits auf 167 Millionen Dollar.

Versuche, Twitter-Alternativen mit Abo-Modelle und mit dem kompletten Verzicht auf Werbung, gab es bereits. Allerdings erfolglos. Der Dienst Der Dienst App.net hatte dies versucht und musste letzte Woche den Dienst einstellen.

Twitter bestätigte die Überlegungen zum Abo-Modell, teilte aber auch mit, ein konkretes Produkt werde noch nicht entwickelt. Zudem würde es auch weiterhin eine eine kostenlose Version geben.

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