Online-Shops: Beim Kauf per Rechnung die Zahlfristen beachten

Üblicherweise wird beim Kauf auf Rechnung in einem Online-Shop die Zahlung 14 Tage nach Erhalt fällig. Doch das gilt längst nicht bei allen Händlern. Kunden sollten daher die Vertragsbedingungen vor dem Kauf genauer prüfen.

Verbraucherschützer haben 30 Online-Shops geprüft und dabei Zahlungsabwickler Klarna, Billpay, Billsafe, Payolution, Ratepay und Paypal (Paypal Plus) unter die Lupe genommen. Nicht nur die Bonitätsprüfung, der Versand der Rechnung – per Mail, Post oder Fax, das Einkaufslimit sondern auch die Zahlungsfristen und das Mahnwesen waren nicht einheitlich.

Der Grund dafür: Viele Online-Shops engagieren mittlerweile externe Unternehmen, die die Bonität prüfen und die Rechnungsabwicklung betreuen. Durch die Fülle an Regeln ist dieser Vorgang für Kunden oft intransparent und u. U. teuer.
Die Gebühren für die erste Mahnung lagen je nach Shop zwischen 0 und 17 Euro.
Ein online-Shop versendete sogar eine kostenpflichtige Mahnung, obwohl der Kunde die Ware noch gar nicht erhalten hatte. Die Zahlungsfristen begannen zum Teil sofort, aber zum Teil auch erst nach 7 bis 30 Tagen.

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Letzte Hürde genommen: Abschaffung der Roaming-Gebühren

Für Handynutzer im EU-Ausland werden wie geplant im Juni die Zusatzkosten abgeschafft. Vertreter des Europaparlaments und der Mitgliedstaaten einigten sich in Brüssel auf die noch festzulegenden Großhandelspreise für das sogenannte Roaming.

Beim Datenvolumen soll die Kostengrenze etwa 90 Prozent unter den aktuellen Begrenzungen liegen. Die EU-Mitgliedstaaten und das Parlament müssen die Einigung nun noch offiziell billigen.

Die Telekom-Unternehmen können sich die Kosten für die Auslandsnutzung gegenseitig in Rechnung stellen. Die Obergrenze dafür wird bei 3,2 Cent pro Minute für Anrufe und ein Cent für SMS liegen. Vorher waren es 5, bzw. 2 Cent. Die Obergrenze für das Datenvolumen sinkt auf 7,70 Euro pro GB. Bis zum Januar 2020 sollen es nur noch 2,50 Euro sein.

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„Ändere Dein Passwort Tag“

Das Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat anlässlich des „Ändere Dein Passwort Tages“ in einer aktuellen Pressemitteilung dazu geraten,
individuelle und komplexe Passwörter nur im Ernstfall, z. Bsp. nach einem Hackerangriff, zu ändern.

In Firmen gibt es oft eine Vorschrift zum regelmäßigen ändern der Passwörter.
Doch die Communications Electronics Security Group (CESG) meint, dies führe nicht zu einer höherer Sicherheit und könne sogar ein Risiko darstellen. Man neigt dazu, das gleiche Passwort für mehrere Dienste zu verwenden oder Passwörter nur minimal zu ändern.

Passwörter sind oft ein Sicherheitsproblem, jedoch sollte man die Anbieter von Online-Diensten in die Pflicht nehmen, Passwörter auf ihren Servern sicher abzulegen.
Sie sind jedoch oft im Klartext oder nur unzureichend geschützt gespeichert.
Nicht immer ist also der User mit einem schwachen Kennwort Schuld.

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Paypalzahlung bald bei Amazon möglich?

Noch vor einem Jahr hatte Amazon die Zusammenarbeit mit Paypal strikt abgelehnt und sich statt dessen weiter auf ein eigenes Zahlungssystem konzentriert.

Paypal hatte nach der Trennung von Ebay verstärkt um große Online-Verkaufsplattformen als Partner geworden, biss bei Amazon jedoch auf Granit. Wenn über eine Zusammenarbeit mit Paypal nachgedacht werden würde, hieß es damals aus den Reihen von Amazon – wäre diese bereits lange in Angriff genommen worden.

Nun scheint sich das Blatt zu wenden: Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, Paypal und Amazon hätten Gespräche aufgenommen. Es ginge um die Einbindung des Zahlungsdienstes auf Amazon.

Warum Amazon seine Meinung plötzlich ändert, weiß bisher niemand.
Noch ist auch nicht bekannt, wann und wie Paypal integriert werden wird.

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Vodafone-Werbekampagnen ernten heftige Kritik

Das war keine gute Idee: Vodafone hat vor kurzen eine Werbekampagne gestartet, deren Briefe wie hochoffizielle Amtsschreiben gestaltet waren und die potentielle Kunden größtenteils verunsicherten und auch verärgerten.

Verbraucherschützer werfen Vodafone vor, Verbraucher würden gezielt getäuscht werden. Vodafone hatte zuerst rosafarbene Postkarten mit dem Logo “Dialogpost verschickt.

Auf der Karte war zu lesen:
„Wichtige Information: An ihrer Adresse gibt es eine wichtige Neuerung der Telefon- und Internettechnologie. Rufen Sie daher bis spätestens 16.02.2017 bei uns an.“

Danach wurden zusätzlich Briefe verschickt, die so gestaltet waren, dass die Kunden denken sollte, sie kämen von einer Behörde. Aber auch diese Briefe sind nur Teil einer Werbeaktion.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen rät, die Zusendungen ebenso wie Werbezuschriften zu behandeln: Man solle sich weder blenden, noch unter Druck setzen lassen.

Vodafone kündigte mittlerweile an, beide Werbeaktionen zu beenden bzw. zu überarbeiten und nicht mehr in dieser Form zu versenden.

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Sicherheitslücke in Ciscos Web-Conferencing

Millionen User nutzen die Browser-Erweiterung Ciscos. Allein die Chrome-Erweiterung zählt 20 Millionen Nutzer. Man hätte meinen können, Ciscos hätte sich Gedanken um die Sicherheit gemacht. Dem ist aber offenbar nicht so. Jetzt wurde ganz leicht demonstriert, wie eine beliebige Web-Seite mit Hilfe des Chrome-Plugins beliebigen Code auf einem Windows-System ausführen kann. Mit solch einem Angriff kann das System z. Bsp. Spionage-Software infiziert werden.

Ciscos hat dieses Problem zwar nun schon reduziert, aber noch nicht ganz behoben.
Innerhalb von nur drei Tagen wurde eine WebEx-Version 1.0.3 veröffentlicht, die nur noch auf URLs in den Domains *.webex.com oder *.webex.com.cn reagiert.
Es bleiben nach wie vor über 500 Domains, die direkt Code auf jedem Windows-System mit WebEx-Erweiterung im Browser ausführen können.

Wer sich schützen will, sollte Cicos deinstallieren, bis die Sicherheitslücke komplett geschlossen ist. Mozilla das das Add On für Firefox bereits vorsichtshalber gesperrt.

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Warnung vor Social Boots

Laut einer Bundestagsstudie sind Meinungsroboter nicht nur negativ für die politische Debattenkultur, sondern sie können bei knappen Mehrheiten auch Wahlergebnisse beeinflussen.

Solche s. g. „Social Boots“ tragen in Krisenzeiten auch stark dazu bei, die Gesellschaft zu destabilisieren und zu verunsichern, so die Wissenschafter des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Bundestag. Die Gefahr besteht, dass gezielt Verwirrung gestiftet werden kann. Meinungsroboter können Extremmeinungen betonen, gemäßigte Meinungen marginalisieren und den Aktienwert von Falschmeldungen gezielt nach oben oder nach unten treiben.

In Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl, haben Die Grünen bereits die Anmeldepflicht für Social Boots gefordert. Alle Bundestagsparteien haben sich zudem verpflichtet, keine Social Boots im Wahlkampf einzusetzen.

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Großes Android Update Paket: Über 90 Lücken geschlossen

Das Januar Update für Android ist sehr umfangreich:
94 einzelne Lücken, 10 kritische Sicherheitsprobleme wurden behoben.
Üblich sind sonst knapp 50 Lücken. Mit der neuen Anzahl an Sicherheitslücken, die geschlossen werden musste, erreicht Android einen traurigen Höhepunkt.
Insgesamt 10 Lücken wurde sogar als kritisch eingestuft.

Eine positive Sache gibt es denoch zu berichten:
Bisher liegen zumindest Google keine Berichte vor, dass eine der Lücken bereits für Angriffe genutzt würde.
Aber: Google-Geräte bekommen das Update automatisch „Over the Air“, die Mehrzahl der Android-Nutzer muss jedoch warten, bis ihr Hersteller passende Updates veröffentlicht.
Das kann oft Monate dauern. Die Gefahr ist groß, dass nach der Veröffentlichung die Lücken für Angriffe genutzt werden.

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Erfolg gegen Datenautomatik-Klauseln in Mobilfunkverträgen

Das Landgericht Düsseldorf hat dem Netzbetreiber Vodafone untersagt, ohne Einwilligung der Kunden zusätzliches Datenvolumen über den gewählten Tarif hinaus zu verkaufen.

Vodafone hat Klauseln in den Mobilfunkverträgen, die es erlauben, nach Ablauf des tariflich festgelegten Datenvolumens automatisch kostenpflichtige Zusatzpakete zu buchen. Vodafone prüfte in der Vertragslaufzeit ob es für den Kunden günstigere Datenoptionen gab und richtete dies automatisch ein. Der Kunde wurde per SMS informiert. Zudem nahm sich Vodafone heraus, zusätzlich bis zu 3 Datenpakete zuzubuchen.

Vodafone wurde auf Grund dessen in Hinblick auf drei Klauseln abgemahnt. Der vzbv sah darin „eine unzumutbare, nachträgliche Vertragsänderung“. Zusätzlich sollte Vodafone eine Unterlassungserklärung abgeben. Das Unternehmen erklärte jedoch nur, zukünftig auf die Verwendung zweier Klauseln zu verzichten. Das reichte dem vzbv nicht und es wurde vor dem Landgericht verhandelt. Das Urteil vom 16. Dezember 2016 ist noch nicht rechtskräftig.

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Abschied von Windows 7

In 3 Jahren endet die Support-Dauer für Windows 7.
Nur noch solange stellt Microsoft kostenlos Sicherheitsupdates bereit. Es gibt keine Pläne zur Verlängerung des Zeitraums. Laut Microsoft, könne Windows 7 nicht mehr mit den gestiegenen Sicherheitsanforderungen mithalten.

Der Abscheid von Windows 7 wird jetzt, bereits 3 Jahre davor, schon angekündigt, da die Erfahrung mit Windows XP zeigten, dass sich Unternehmen frühzeitig mit dem Umstieg beschäftigen sollten, um spätere Risiken oder Kosten zu vermeiden.

Microsoft zeigt sich erfreut darüber, dass laut statcounter.com Windows 7 zumindest in Deutschland nicht mehr das meist verbreitete Betriebssystem ist, sondern nun knapp hinter Windows 10 liegt. Weltweit belegt es weiterhin Platz 1.

Der Support für Windows Vista endet bereits im April diesen Jahres.
Das betrifft jedoch kaum noch Anwender: StatCounter führt Vista schon nur noch unter Sonstiges.

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