Internet: 80% der EU-Bürger sind online

Eine Umfrage zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien zeigt, dass bereits 80% der EU-Bürger zwischen 16 und 74 Jahren das Internet nutzen.

79% der europäischen Internetnutzer gehen über Smartphones oder andere Handys ins Netz, 64 % surfen mit Laptops oder speziellen Netbooks, 54% über Desktop-Computer und 44% über Tablet-Rechner.
Spanien ist Spitzenreiter bei der Nutzung über Smartphones: Dort gehen 93% der Bürger so online. Es folgen Zypern und die Niederlande mit 88%.

Die Umfrage fand weiterhin heraus, dass 70% der Nutzer online persönliche Informationen über sich angeben. Nur die Hälfte hat die Zustimmung zur zielgerichteten Werbung verweigert. Rund 40% haben den Zugang zu ihren Profilen oder einzelnen Inhalten in sozialen Netzwerken eingeschränkt. 31% geben an, den Zugang zu ihren Ortsangaben begrenzt zu haben. Leider lesen nur 37% vorab Datenschutzerklärungen von Diensteanbietern.

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IDENTOS Identsmart, ID60 Datentresor (Windows Edition) MIT USB-Stick

Höchster Schutz für Ihre Daten!
Sperren und entsperren Sie sensible Daten über ein virtuelles Laufwerk.
Der Zugriff auf vertrauliche Dateien und Dokumente auf dem PC / Notebook erfolgt über ein virtuell eingebundenes Laufwerk. Dieses ist ausschließlich bei Verwendung des ID60 USB-Stick mit der definierten PIN sichtbar.

Der ID60 DatenTresor stellt einen bis zu 50 GB verschlüsselten Datenspeicher auf Ihrer Festplatte zur Verfügung.  Er lässt sich leicht installieren und im Falle eines Verlusts dient ein Notfallschlüssel als Zugang.

Der ID60 DatenTresor wird wie ein echtes Laufwerk genutzt, Daten und sogar Programme werden automatisch unsichtbar, sobald der ID60 USB-Stick abgezogen ist.  Einzelne Dateien und Dateistrukturen können problemlos auf andere Laufwerke kopiert werden. Außerdem lässt sich der ID60 DatenTresor jederzeit formatierten.

Systemvoraussetzungen:

Microsoft Windows 7 / 8 / 8.1 /10 (32/64bit)
Firefox, Chrome

Verschlüsselung: XEX-AES/XTS-AES (XTS-AES IEEE P1619), AES 256 Bit, Tweak 128 Bit, SHA256

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33. Chaos Communication Congress

Vom 27. – 30. Dezember 2016 findet in Hamburg der 33. Chaos Communication Congress statt. Das Motto lautet „Works for me“ – neue Entwicklungen im Bereich der Internet- und IT-Sicherheit gehören zum Schwerpunkt der Veranstaltung.
Thema vieler Vorträge wird auch in diesem Jahr der Kampf gegen ausufernde Überwachung und Verschlüsselungsverbote sowie Datenschutz und Netzneutralität sein.

Ungewöhnlich in diesem Jahr ist der 2. Konfernzetag:
Geplant ist eine zweistündige Aufführung von NSU-Monologen.
Zudem ein Bericht über die möglicherweise gehackte US-Wahl.

Derzeit sind leider keine Tickets mehr verfügar.
Aber durch das vorgesehene Live-Streaming „Congress Everywhere“ kann man die Veranstaltung trotzdem verfolgen.

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Threema erreicht Desktops

Der sichere Messenger Threema wurde um eine Desktop-Version erweitert.
Anfang 2017 wird es „Threema Web“ zunächst für Nutzer der Android-App geben.
Nutzer von iOS und Windows Mobile müssen noch etwas warten, bekommen jedoch auch ihre Desktop-Version.

Derzeit wird der Web-Client in einem geschlossenen Betaprogramm getestet.

Wie bei Whats App muss der Nutzer mit der Threema-App einen im Desktop-Browser angezeigten QR-Code scannen, um Smartphone und PC zu verbinden.
Bequem mit über die Tastatur chatten, Dateien per Drag & Drop verschicken und Emojis benutzen – all das ist dann möglich.

Mit der Desktop-Version setzt Threema auf WebRTC, ein speziell für Real-Time-Chats entwickeltes Protokoll. 2121Mit diesem Konzept für die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, möchte Threema weiterhin das Versprechen über Geheimhaltung und Vertraulichkeit einhalten.

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Elektronischer Personalausweis: Onlinefunktion als Standard

Die unbeliebte Onlinefunktion des elektronischen Personalausweises will die Bundesregierung nun zum Standard machen: In Zukunft soll sie bei jedem Ausweis automatisch und dauerhaft eingeschaltet sein. Das betrifft Neuausstellungen, bereits ausgestellte Ausweise sind davon nicht betroffen.

Der Gesetzesentwurf zur Förderung des elektronischen Identitätsnachweises wurde beschlossen, obwohl klar ist, dass die Bürger diese Funktion ablehnen. Nur eine Minderheit hat bisher die Onlinefunktion aktiviert. 45 Millionen besitzen bereits den elektronischen Ausweis, aber nur ein Drittel hat die Onlinefunktion freigeschaltet.
Nach einer Freischaltung könnte man den Ausweis dazu verwenden, sich gegenüber Behörden – zum Beispiel im Meldewesen – und Unternehmen im Internet auszuweisen.

Mit der Änderung soll „das Bewusstsein von Bürgerinnen und Bürgern für die Vorteile der eID-Funktion in ihrem Alltag geförder werden“. Weiterhin Widerspenstige sollen eine Hotline bekommen über die sie eine Sperrung selbst beantragen müssen. Über die Eingabe einer Geheimnummer sollen die Nutzer zudem kontrollieren können, wer ihre Daten ausliest.

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Neuer deutscher Hosting- und Internet-Riese: 1&1 kauft Strato

Rund 600 Millionen hat die United Internet AG (1&1, web.de, GMX) für die Telekom die Hosting-Tochter Strato bezahlt. Bis Mitte 2017 soll der Kauf endgültig abgeschlossen sein.

Mit diesem Kauf entsteht ein Interntriese.
Die United Internet AG betreut bereits mehr als 20 Millionen Domains.
Durch den Kauf von Strato kommen nun 500 Mitarbeiter und über 2 Millionen Kundenverträge dazu.

Dr. Christian Böing, CEO von Strato, verspricht sich aus der Kombination entstehende Potenziale und Synergien, die man gemeinsam nutzen kann, um das Wachstum im Hosting-Markt weiter voranzutreiben und den Kunden immer bessere Produkte anzubieten.

Die United Internet AG und die Telekom haben nun auch Interesse, den britischen Webhosting-Konzern Host Europe Group (HEG) zu übernehmen. Zu diesem gehören die deutschen Tochterunternehmen Host Europe, DomainFactory, Plusserver und server4you.
Jedoch hat daran auch der US-amerikanische Domain- und Webhoster GoDaddy Interesse und bereits ein Angebot über 1,69 Milliarden Euro vorgelegt.

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Windows 10: Kein WLAN und kein Internet

Seit Dienstag haben viele große Unternehmen das gleiche Problem:
Die Windows Rechner kommen nicht mehr online.
Die Rechner sollten theoretisch die IP-Adresseinstellungen per DHCP anfordern, schließen aber den Boot-Vorgang ohne gültige IP-Adresse ab, obwohl der DHCP-Server nachweislich korrekte Daten liefert. Daraufhin sucht sich der Rechner selbst gemäß der APIPA-Spezifikation selbst eine IPv4-Adresse aus dem Bereich 169.254.x, kommt damit aber mangels passendem Gateway auch nicht ins LAN oder Internet.

Es gibt derzeit keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit dem Windows Update.
Microsoft selbst räumt das Problem seit dem 08.12.2016 ein, rät zu einer Umgehung des Problems, bietet aber bisher noch keine Lösung an. Zwar wurde ein Cumulative Update für Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016 veröffentlicht, die meisten betroffenen Rechner können dieses aber auf Grund fehlendem Internets nicht runterladen.

Zur Umgehung des Problems sollte man den Rechner neu starten, nicht herunterfahren – und dann die Kommandozeile in der IP-Konfiguration als Administrators zurücksetzen:
ipconfig /release
ipconfig /renew

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Roaming-Gebühr: Schutz vor Strafen

Die EU-Kommission hat Ihre Vorschläge zum kostenfreien Roaming weiter konkretisiert:
Erst nach 4 Monaten sollen nun Anbieter die Möglichkeit haben, gegen Verbraucher wegen eines mutmaßlichen Missbrauchs vorzugehen. Zudem sollte im Falle eines Verstoßes eine zweiwöchige Warnfrist gelten, bevor Zusatzkosten erhoben werden.
Damit soll eine Balance zwischen Anbieter- und Verbraucherrechten gefunden werden und ein Anstieg von Telekommunikations-Preisen in den EU-Staaten vermieden werden.

Ein dauerhaftes Roaming hatte die Brüsseler Behörde nicht vorgesehen. Ab Mitte 2017 sollten Handynutzer zwar ohne zeitliche Begrenzung und ohne Zusatzkosten Roaming im EU-Ausland nutzen können, jedoch sollte dies auf dem Wohnort oder einer „festen Verbindung“ zu einem EU-Staat basieren.

Über den neu überarbeiteten Vorschlag wird nun erst abgestimmt.

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Gerichtlich bestätigt: Haftung für Urheberrechtsverletzungen auf verlinkten Seiten

Das sorgte für Unverständnis und Verärgerung:
Im September 2016 fällte der Europäische Gerichtshofs (EuGH) ein Urteil, nach dem Betreiber einer Website nicht nur für Urheberrechtsverletzungen auf der eigenen Seite haften,  sondern auch für bereitgestellte Links, die zu rechtswidrigen Inhalten führen. Dies zumindest dann, wenn der Verlinkende im weiteren Sinne mit Gewinnerzielungsabsicht handelt. Der EuGH ist der Meinung, man könne dann erwarten, dass die erforderlichen Nachprüfungen vorgenommen werden.

Nach diesem Urteil müssen nun Unternehmen und Freiberufler sämtliche Inhalte der verlinkten fremden Webseite auf Urheberrechtsverletzungen überprüfen. Darunter auch Fotos, Texte oder Videos. Das heißt, überall Anfragen stellen und eine Bestätigung einholen, dass der Betreiber sämtliche Vorgaben des Urheberrechts bei allen verwendeten Elementen uneingeschränkt einhält. Sollte nicht überprüft werden, besteht eine Rechtsverletzung – so der EuGH und damit liege eine unerlaubte öffentliche Wiedergabe von fremden Werken vor, für die der Linksetzer haftet und daher abgemahnt werden kann.

Diese Rechtssprechung wurde nun erstmals in Deutschland angewandt:
Mit Beschluss vom 18. November (Az. 310 O 402/16) entschied das Landgericht (LG) Hamburg gegen einen Webseitenbetreiber, der einen Link zu einer fremden Seite mit einer Urheberrechtsverletzung gesetzt hatte. Das Gericht entschied, es sei nicht relevant, dass der Beschuldigte keine Kenntnis von der Rechtswidrigkeit der Inhalte auf der fremden Website hatte.  Er hätte die zumutbare Nachforschung durchführen müssen. Er hätte so billigend in Kauf genommen, Urheberrechtsverletzungen  zu begehen.

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Verschlüsselungstrojaner Goldeneye: Personalabteilungen im Visier

Goldeneye wütet durch Deutschland und sucht gezielt nach Personalverantwortlichen in Firmen. Es werden E-Mails versendet mit Bezug auf tatsächlich offenen Stellenausschreibungen der jeweiligen Firma. Das Deutsch ist fehlerfrei, die Anrede korrekt aber die Mail, hat einen Schadcode im Anhang.

Der Name des Absenders, Rolf Drescher, lässt vermuten, es handelt sich um eine Racheaktion. Die Ingenieursozietät Dipl.- Ing. Rolf B. Drescher VDI & Partner bietet Entschlüsselungshilfe für Opfer des Trojaners Petya an.

Derzeit ist nicht klar, woher die Angreifer die Anschriften der Personalverantwortlichen haben. Auch haben die Angreifer massenweise gültige Stellenausschreibungen mit den richtigen Stellenbeschreibungen zur Hand.

Personalverantwortliche auf der Hut sein und keine Excel-Dateien öffnen, die per Mail reinkommen und von denen sie nicht ganz sicher wissen, dass sie nicht infiziert sind.

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